AUFGABEN DER KEM KREMS

Die übergeordneten Ziele der KEM Krems bleiben auch in der dritten Weiterführungsphase der Klimaschutz und die Energieautarkie. Es sollen sowohl in kommunalen Einrichtungen als auch in Betrieben und Haushalten weiterhin bewusstseinsbildende Aktionen und energiewirksame Maßnahmen umgesetzt werden um eine unabhängige Energieversorgung der Region zu unterstützen. Die Ziele der Energieautarkie und der Senkung von Treibhausgasemissionen verlangen die Fokussierung auf die Bereiche Energieeinsparung & -effizienzsteigerung sowie schadstofffreie Mobilität. 

Durch Einsparungen, die Steigerung der Energie-effizienz sowie der Versorgung aus erneuerbaren Energien soll eine Minderung des Geldabflusses aus der Region aufgrund von Energieimporten erwirkt werden. Stattdessen soll die Wert-schöpfung innerhalb der Region, der Aufbau von Know-how und die Schaffung von Arbeitsplätzen 
vorangetrieben werden. 

Die Erweiterung des Mobilitätsangebots und der öffentlichen Infrastruktur um beispielsweise Car-Sharing Angebote, E-Ladestellen oder dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Fahrradwege soll zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen führen.

Die KEM Krems wurde mittels Beschluss Anfang 2011 gegründet. Neben der Umsetzung einer Vielfalt an Projekten und Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Bildungseinrichtungen zu den Themen nachhaltige Mobilität, Begrünung in der Stadt, Klimawandelanpassung und Erneuerbare Energietechnologien konnten auch einige Studien zu den Themen E-Ladeinfrastruktur, Gebäudebegrünung und Potenzialanalysen zu Solarstromanlagen und Energieeffizienzsteigerung durchgeführt werden. 

WERDEGANG

Seit Mai 2020 befindet sich die KEM Krems bereits in ihrer dritten Weiterführungsphase, die das vorantreiben von Umweltthemen für weitere drei Jahre sichert. 

Wesentliche Erfolge der Vergangenheit sind die Einbindung der KEM in den Stadtentwicklungsprozess „Krems 2030“ sowie ihre Verankerung bei dem Themen-schwerpunkt Umwelt, Mobilität & städtische Versorgung mit ihren Kernaussagen „Energie neu denken“, „Typisch Krems! Landschaft pflegen“ und „Grüne Mobilität fördern“. 

Ein langfristiger Erfolg ist die auch die Umsetzung und der Ausbau der digitalen Datenerfassung des Energie-verbrauchs von kommunalen Gebäuden und Anlagen.

Die darauf basierende quartalsweise Objektanalyse führt zu regelmäßigen Handlungsempfehlungen bezüglich möglichen Energieeinsparungen, effizienzsteigernden Maßnahmen und potenziellen umweltfreundlichen Alternativen zur Energiebereitstellung. Die Umsetzung der nötige Maßnahmen wäre ohne die Unterstützung der KEM kaum durchführbar gewesen.  

BISHERIGE UMSETZUNGEN

Greenovate K(r)EMs - Klimaschutz durch Gebäudebegrünung leicht gemacht!

Aufgrund der zunehmenden Erwärmung im dicht bebauten Zentrum von Krems mit hauptsächlich versiegelten Flächen stellte sich das Team Greenovate (greenovate.at) der Frage, ob mittels grüner Infrastruktur das Klima langfristig und nachhaltig verbessert werden kann. Der Fokus des Projekts lag auf der Auswirkung von Gebäudebegrünung auf den thermischen Komfort. Ziel von Greenovate K(r)EMs ist es, einen praxisnahen Leitfaden für die professionelle Potenzialerhebung und Planung von Projekten zur Gebäude- und Infrastrukturbegrünungs-projekten zu erstellen. Das innovative Projekt hat sich aufgrund seines Nachahmungspotenzials aus einer einfachen Maßnahme der KEM Krems zu einem KEM-Leitprojekt entwickelt und die Erkenntnisse nehmen nun Einfluss auf die sektorübergreifenden Lösungsansätze der urbanen Überhitzung in Krems. (Mehr erfahren)

Cool Krems

Auf Basis des beispielhaften KEM-Leitprojekts „Greenovate K(r)EMs“ wurde eine ganzheitliche Betrachtung der historischen Gebäude in Krems durch die Donau Universität Krems (donau-uni.ac.at) vorgenommen, bei der unter anderem neben der Begrünung auch die Material- und Farbwahl aber vor allem passive Kühlmaßnahmen wie eine Nachtlüftung und eine tageslicht-optimierte Verschattung im Fokus stehen. Für die Stadt Krems sind aufgrund einer Vielzahl geschlossener Altstadtbestände derartige denkmalkonforme Lösungsansätze unabdingbar. Ziel des Forschungsprojektes war die Abschätzung der Wirksamkeit unterschiedlicher passiver Kühlstrategien zur Definition weiterer strategischer Schritte für das Stadtgebiet Krems bis ins Jahr 2050. (Mehr erfahren)

Masterplan E-Ladeinfrastruktur

Das KEM Kernteam hat in Zusammenarbeit mit der NÖ Energie- und Umweltagentur Betriebs GmbH und der Firma Hydro Ingenieure Umwelttechnik GmbH mit dem Masterplan für die Errichtung von Ladestationen für E-Fahrzeuge in der Stadt Krems einen mehrjährigen Strategieplan für den Ausbau erstellt. Der Plan wurde im Ge-
meinderat beschlossen und dient als Wegweiser für die kommenden Jahre. Er legt fest, an welchen Standorten Ladestationen mit welcher Ladeleistung errichtet werden sollen und beschreibt alternative Möglichkeiten der Errichtung, des Betriebs und der Verrechnung. Die Umsetzung der E-Ladeinfrastruktur soll in zwei Ausbaustufen erfolgen. Für die erste Ausbaustufe sind fünf Standorte ausgewählt worden, deren Umsetzung bis Ende 2020 abgeschlossen sein wird. (Mehr erfahren)

Energiemonitoring kommunaler Gebäude

Das Energiemonitoring dient mit der digitalen Datenerfassung und der Fernübertragung nicht nur als Basis für den Energiebericht der Stadtgemeinde Krems sondern stellt vor allem eine fundierte Grundlage für die Erarbeitung energiesparender und effizienzsteigernder Maßnahmen dar. Aufgrund regelmäßiger Analysen und Auswertungen gemeindeeigener Gebäude werden Maßnahmenpakete erstellt und individuelle Schulungen der Nutzer durchgeführt. Die so verminderte Wahrnehmungsdauer abweichender Verbrauchswerte ermöglicht eine schnelle Intervention und die Umsetzung korrektiver Maßnahmen. Aufgrund der ausführlich und detailliert geführten Energiebuchhaltung konnte die Stadt Krems in den vergangenen Jahren sowohl als Energiebuchhaltungs-Vorbildgemeinde sowie als öl-freie Gemeinde ausgezeichnet werden.

Weitere umgesetzte Projekte finden Sie auf der Homepage der Klima- und Energiemodellregionen

Kläranlage GAV Krems

E-Tour Station in Krems

Solarmülltonnen 

Vom 100sten ins 1.000ste - Gebäude

Stufenplan zum Energieziel

EcoMobil - vom Schauraum auf die Straße

E-Geräte im Visier

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