WAS IST EINE KEM?

Die "Klima- und Energie-Modellregionen" sind ein Programm des Klima und Energiefonds, das österreichische Gemeinden und Regionen auf dem Weg zur Energieautarkie und der Unabhängigkeit von fossilen Energien unterstützt. Durch die Nutzung natürlicher, regionaler & nachhaltiger Ressourcen, der Ausschöpfung von Einsparpotenzialen und einer gezielten Bewusstseinsbildung durch Öffentlichkeitsarbeit soll die österreichische Klimaneutralität bis 2040 gelingen. 

Die KEM Krems ist Teil eines Netzwerks von über 90 KEMs und über 800 teilnehmenden Gemeinden mit dem gemeinsamen Ziel der 100%igen Versorgung aus erneuerbaren Energien und eine Reduktion der Treibhausgasemissionen. Die umgesetzten Projekte unterstützen die regionale Wertschöpfung, sichern Arbeitsplätze in der Region und leisten einen Beitrag zu einer intakten Natur. 

DIE KEM KREMS

Als KEM arbeitet Krems an einem fließenden Übergang vom fossilen zum erneuerbaren Energiezeitalter mittels konkreten Aktionen und Projekten zu den Themen erneuerbare Energiegewinnung und der Steigerung von Energieeffizienz. Der öffentliche Träger der KEM Krems ist die Stadt Krems a. d. Donau.  Als Trägerorganisation der KEM ist Krems bemüht der kommunalen Umsetzung von Umweltschutz- und Nachhaltigkeitszielen nachzukommen, neue Maßstäbe zu setzen und Innovation voran zu treiben. Verankert sind diese Ziele in diversen Beschlüssen wie beispielsweise den Stadtsenats- und Gemeinderatsbeschlüssen sowie im Leitbild des Stadtentwicklungsprozesses „Krems 2030“.

Die Stadt Krems übernimmt Verantwortung für die nachhaltige Stadtentwicklung um die Lebensqualität ihrer BürgerInnen langfristig zu sichern. Mit dem eingeschlagenen Weg wird auf Besonderheiten der Lage und der Vegetation sowie der vorhandenen und geplanten Infrastruktur der Statutarstadt eingegangen. Mittels der Zielverfolgung der Kremser Energieautarkie soll nicht nur die Umwelt geschützt und die Luftqualität verbessert werden, es soll auch die regionale Wertschöpfung, der Ausbau von Arbeitsplätzen und die Akkumulation von Know-how im Energiebereich forciert werden.

DIE ZIELE DER KEM KREMS

Die übergeordneten Ziele der KEM Krems bleiben, auch in der dritten Weiterführungsphase, der Klimaschutz und die Energieautarkie. Es sollen sowohl in kommunalen Einrichtungen als auch mit Betrieben und Haushalten bewusstseinsbildende Aktionen und energiewirksame Maßnahmen umgesetzt werden um eine unabhängige Energieversorgung der Region zu unterstützen. Die Ziele der Energieautarkie und der Senkung von Treibhausgasemissionen verlangen die Fokussierung auf die Bereiche Energieeinsparung & Effizienzsteigerung, sowie schadstofffreie Mobilität.

Durch Einsparungen, die Steigerung der Energieeffizienz sowie der Versorgung aus erneuerbaren Energien soll eine Minderung des Geldabflusses aus der Region aufgrund von Energieimporten erwirkt werden. Stattdessen soll die Wertschöpfung innerhalb der Region, der Aufbau von Know-how und die Schaffung von Arbeitsplätzen vorangetrieben werden. Die Erweiterung des Mobilitätsangebotes und der öffentlichen Infrastruktur um beispielsweise Car-Sharing Angebote, E-Ladestellen oder dem Ausbau des öffentlichen Verkehrs und der Fahrradwege soll langfristig zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen führen.

DER MODELLREGIONSMANAGER

 

Bis Ende November war Christian Braun (Foto) der KEM-Manager der Klima- und Energiemodellregion Krems. Sein langjähriges Engagement um die KEM Krems setzt nun Baudirektor DI Reinhard M. Weitzer fort. Er übernimmt interimistisch die Funktion als KEM-Manager, bis der im Laufen befindliche Personalausschreibungsprozess abgeschlossen ist.