UMWELTBEWUSSTE MOBILITÄT

Eine umweltfreundliche Gestaltung der Mobilität ist eines der Kernziele der KEM Krems. Zur Erreichung dieses Ziels, soll durch eine massive Unterstützung, der öffentliche Personennahverkehr, nach Aspekten der Umweltverträglichkeit, Nachhaltigkeit aber auch Flexibilität und des persönlichen Komforts optimiert werden. Um den motorisierten Individualverkehr zu senken sollen neben dem Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und den Angeboten wie dem Anruf-Sammel-Taxi oder Car-Sharing vor allem die Rad- und Fußwege in Krems erweitert und verbessert werden.

Diese Maßnahme spiegelt die aktuelle Fokussierung der KEM Krems auf den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel und die Verlagerung von motorisiertem Individualverkehr zu besser Erreichbarkeit mit dem Rad oder zu Fuß wieder. Als Mobilitätsbeauftragter der Stadt Krems ist Modellregionsmanager Braun die erste Anlaufstelle für alle Belange des öffentlichen Verkehrs in Krems. Er übersieht die strategische Entwicklung der öffentlichen Verkehrsmittel und ist an allen wesentlichen Entwicklungen maßgeblich beteiligt. 

Derzeit wird ein verkehrsträgerübergreifendes Mobilitätskonzept erarbeitet, das sowohl die Kremser Bevölkerung als auch die Pendler im gesamte Stadtgebiet Krems berücksichtigt. Zusammen mit den bereits erfolgten Verkehrserhebungen für den Fußgeher- und Radverkehr dient diese umfassende Erhebung des Mobilitätsverhaltens zunächst zur Festlegung von Hauptachsen für alle Verkehrsteilnehmer und in weiterer Folge als Grundlage für das örtliche Entwicklungskonzept. Im Vordergrund stehen die Stärkung des Umweltverbundes und die Förderung des nichtmotorisierten Verkehrs durch engmaschige und attraktive Wegeverbindungen für Fußgänger und Radfahrer um langfristig eine Senkung des MIV (Motorisierter Individualverkehr) zu erzielen. 

Eine weitere Säule dieser Maßnahme ist der Ausbau des Kremser Stadtbusses im Jahr 2021. Im Rahmen des Ausbaus werden drei neue Linien eingeführt, was eine Erweiterung von derzeit vier Linien auf insgesamt sieben Stadtbuslinien bedeutet. Die Anbindung der neuen Stadtgebiete Gneixendorf und Gewerbepark sowie die Ausweitung des Angebotes zu den Tagesrandzeiten, führt zu einer Verdoppelung der Linienkilometer auf rund 370.000 km im Jahr. Die Ausweitung des Netzes, die Verkürzung des Fahrtentaktes zweier Stadtbuslinien sowie die Aufstockung der Fahrtenzahl soll die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs vereinfachen, den Komfort erhöhen und die Notwendigkeit des motorisierten Individualverkehrs verringern. Weiters wird im Zuge der Stadtbusanbindung an den Stadtteil Gneixendorf auch eine P&D-Anlage errichtet, als mögliches Angebot mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht mit dem PKW in die Stadt zu fahren. (Aktuelle Infos zum Stadtbus)

Krems und seine Umgebung bieten eine Vielzahl an abwechslungsreichen Radtouren. Es gibt sowohl kurze Radrouten für die Familie als auch längeren Ausflugsradrouten bis hin zu einer der schönsten und bekanntesten Radstrecken Europas, dem Donau Radweg. Krems strebt nach einer kontinuierlichen Verbesserung der vorhandenen Radinfrastrukturanlagen und einem durchgängigen Radwegenetz im gesamten Stadtgebiet. Radwege sowie Radfahrstreifen sollen ausgebaut bzw. erneuert werden und eine neue Rad-Abstellanlage im (B&R-Anlage) im Westen des Bahnhofs Krems wird im Zuge der Umorganisation des Bahnhofsplatzes umgesetzt. 

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