Alles Banane? So geht fair!

Die Stadtgemeinde Krems lud zum Südwind-Workshop: „Was macht die Banane fair?“ in die Volkschule Hafnerplatz. Ausgehend von der Banane befassten sich Lehrer und Schüler mit globaler Verantwortung bei Produktion und Konsum von Nahrungsmitteln.

Egal ob als Saft, im Müsli oder Snack zwischendurch - Bananen schmecken nicht nur gut, sie sind auch günstig. Obwohl sie einen weiten Weg aus Lateinamerika, Afrika oder Asien hinter sich haben, sind Bananen oft sogar billiger als regionales Obst. Die Konsumenten wissen allerdings oft nicht, unter welchen Bedingungen nahrhafte Früchte produziert werden.

 

Gemeinsam mit der Südwind-Referentin Kathi Kratochwill begaben sich die Schülerinnen und Schüler auf eine Reise zum Tropen-gürtel und hüpften auf dem 'Welttuch' von Kontinent zu Kontinent zu den Regionen, wo Bananen wachsen. Solcherart erfuhren sie, wie Bananen wachsen, kultiviert, geerntet und exportiert werden und wie Bildung und Kinderarbeit zusammenhängen. Obwohl die Banane das meistkonsumierte Frischobst der Erde ist, prägen ungerechte Löhne und schlechte Arbeitsbedingungen den Alltag der Beschäftigen auf Plantagen. Kleinbauern leiden unter dem Preisdruck seitens Exporteuren, Importeuren und Supermärkten. Das Fazit des Workshops lautete daher „Fairness ist wichtig!“ Und: für ein Kilo FAIRTRADE Bananen ein paar Cent mehr zahlen, lohnt sich. FAIRTRADE unterstützt die Arbeiterinnen und Arbeiter auf den Bananenplantagen und setzt sich gleichzeitig auch für Kleinbauernfamilien ein, die Bananen umweltschonend anbauen.