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Das bedeutet Energieautarkie für uns


Albert Kisling, Unternehmer und Umweltgemeinderat der Stadt Krems: "Als Unternehmer sehe ich in Umwelt-Themen ein großes Feld für wirtschaftliches Wachstum, das auch viel Positives für Mensch und Natur bringt. Neue Wege zu gehen, innovative Lösungen zu finden - das ist sowohl in Unternehmen als auch in einer Stadt der richtige Weg."

Thomas Höhrhan, Unternehmer und Umweltgemeinderat der Stadt Krems: "Umweltpolitik für die eigene Gemeinde zu machen ist deshalb besonders spannend, weil man die Auswirkungen direkt sehen und erleben kann. Abfall sauber zu trennen, zu sammeln und einer sinnvollen Verwertung zuzuführen; Gebäude optimal zu errichten und mit zukunftsweisenden, Ressourcen schonenden Energiequellen zu versorgen; Mobilität in der Stadt auf neue Energieträger umzustellen (Elektromobilität) und diese Energie vor Ort zu erzeugen; „Energie-fresser“ in Haushalt, Gewerbe, Verwaltung und Industrie aufzuspüren und zu beseitigen - all das bringt uns dem Ziel der Energieautarkie einen Schritt näher. Dafür lohnt es sich politische Überzeugungsarbeit zu leisten“.

Christian Braun, Leiter der Abfallbewirtschaftung und Umweltberatung Stadt Krems: "Nach meinen Vorstellungen sollte in der Stadt Krems in den nächsten fünf bis zehn Jahren eine spürbare Identifikation aller 'Ressourcenverbraucher' vorhanden sein. Die kommunale Zielausrichtung sollte professionell mit Umweltschutzthemen abgestimmt sein, Projekte zum Thema erneuerbarer Energien sollten umgesetzt sein oder sich in der Umsetzungsphase befinden, öffentliche Nahverkehrsthemen sollten langfristig "auf Schiene" sein. Krems kann sich über diese 'Vorzeigeschiene' definieren, die noch mehr Touristen und Interessierte bringt. Ich lade im Sinne unseres Einreichprojekts 'Klima Gut - Krems Gut' zum Mitmachen ein."

Reinhard Weitzer, Baudirektor der Stadt Krems: "Die öffentliche Hand muss meiner Ansicht nach noch mehr Vorbild in Sachen Energie und Klimaschutz werden. Mit dem amtibitionierten Programm der KEM nimmt Krems diese Verantwortung grundsätzlich wahr. Die bisher erzielten Energieeinsparungen bei stadteigenen Gebäuden und Einrichtungen sind nicht nur gut für das Kima sondern auch für den Stadthaushalt. Klar ist dabei, dass eine erflolgreiche Klimawandelanpassung nur gemeinsam zu stemmen ist und die Stadt im eigenen Wirkungsbereich die Potentiale anheben kann. Als Vorbild eben und Impulsgeber."

 Johannes Reithner, Fachbereichsleiter Energie- und Ökomanagement bei HYDRO INGENIEURE: „Eine Klima- und Energiemodellregion, in diesem Fall die KEM Stadt Krems, hat die Reduktion der Treibhausgase und damit die Eindämmung des Klimawandels zum Ziel. Erreicht wird dies durch die Aufspürung und Umsetzung von konkreten Maßnahmen zur Reduktion des Nutzenergiebedarfs, zur Erhöhung der Energieeffizienz und dem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energieträger. Durch diese Ziele kommt es nebenbei zu einer Erhöhung der Wertschöpfung im Inland und zu einer Verringerung der Energieabhängigkeit vom Ausland.“

Peter Molnar, Geschäftsführer Erneuerbare Energie Österreich: "Energieautarkie ist ein langfristiges Ziel, das - wenn überhaupt - erst nach jahrzehntelanger Aufbauarbeit erreicht werden kann. Energieautarkie ist das Bestreben einer Region, die Energieversorgung in den Bereichen Wärme, Mobilität und Strom von Importen sowie von fossiler Energie weitgehend unabhängig zu machen. Energieautarkie ist dabei nicht als Abkapselung nach Außen zu verstehen, sondern besteht in der optimalen und effizienten Nutzung der vorhandenen lokalen Ressourcen."