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Der Traum von Unabhängigkeit


Nehmen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2030 vor: Die Bürgerinnen und Bürger von Krems gewinnen jene Energie die sie benötigen in Eigenregie. Vornehmlich aus Sonne, Wasser und Biomasse.

 

Darum geht es

Die Stadt Krems kauft jährlich Energie, größtenteils aus dem Ausland, zu. Kosten: 78 Millionen Euro. Gelingt es, so das ehrgeizige Ziel, durch entsprechende Maßnahmen bis 2030 energieautark, also unabhängig von fremden Energieproduzenten, zu werden? Ja, wenn es nach immer mehr Menschen geht, die bereit sind, in einem ersten Schritt zu kontrollieren, wie und wo sie Energiekosten einsparen können.

 

Realistische Chance

Krems kann bis 2030 die Energiekosten deutlich reduzieren und einen jährlichen Überschuss von bis zu 40 Mio. EUR erwirtschaften. Mithilfe von Wasser, Luft, Erde und Sonne. Auch wenn es nicht einfach wird: Viele andere Modell-Regionen in Österreich sind bereits auf dem Weg dorthin oder weiter. Schaffen wir in Krems gemeinsam etwas Neues - jetzt, nicht erst morgen!

Photovoltaik & Denkmalschutz: Krems steht vor besonderen Herausforderungen. Keine Stadt in Österreich verfügt über so viel alte, schützenswerte Bausubstanz; Jahrhunderte alte Gebäude sind keine Seltenheit. Die Stadt Krems sucht nach Wegen, die Bausubstanz in ihrer Originalform zu belassen und zugleich Energiesparmaßnahmen zu finden. krems:energieautark übernimmt im Interesse der Stadt sowie der Gebäudeeigentümer- und NutzerInnen aber auch der anbietenden Unternehmen die Aufgabe, Gebäudesanierung in Krems zu einem Hauptthema zu machen, von dem alle profitieren. Zur Erhaltung der Lebens- und Standortqualität dieser historischen und zugleich modernen Stadt.