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Die KEM Krems wird aus Mitteln des Klima- und Energiefonds unterstützt
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Krems

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Energieautarkie: Der Traum von Unabhängigkeit

Nehmen wir einen Zeitsprung ins Jahr 2030 vor: Die Menschen in Krems gewinnen jene Energie, die Sie benötigen, um einzuheizen, Wäsche und Geschirr zu waschen, zu kochen, zu bügeln, fernzusehen, Auto zu fahren, usw. ganz einfach selbst - in Eigenregie. Vornehmlich aus Sonne, Wasser und Biomasse. 

Genau darum geht es: Die Stadt Krems kauft jährlich Energie - größtenteils aus dem Ausland - in Höhe von 78 Mio. EUR zu. Gelingt es uns allen - so das ehrgeizige Ziel - durch entsprechende Maßnahmen bis 2030 energieautark, also unabhängig von fremden Energieproduzenten, zu werden? Ja, wenn es nach immer mehr Menschen geht, die bereit sind, ein einem ersten Schritt zu kontrollieren, wieviel und wo sie in ihrem Lebensereich Energiekosten einsparen könnten. Es besteht die realistische Chance, dass Krems in den nächsten 15 Jahren die Energiekosten nicht nur deutlich reduziert, sondern mitunter einen jährlichen Überschuss von bis zu 40 Mio. EUR erwirtschaften kann. Mithilfe von Wasser, Luft, Erde und Sonne. Es wird nicht einfach. Doch viele andere Modell-Regionen in Österreich sind bereits auf dem Weg und sogar schon weiter. Schaffen wir in Krems gemeinsam etwas Neues - jetzt, nicht erst morgen.

Diese Website soll Ihnen helfen, Sie zu informieren und über alle wesentlichen Schritte auf dem Weg zum Ziel auf dem Laufenden zu halten. Gerne nehmen wir Sie darüber hinaus auch als „Energie Watcher“ mit an Bord. Herzlich Willkommen!

Interessante Links:

Energie-Sparen, Energiegewinnung, Sanierung, MobilitätKrems-Konzept

Wir bedanken uns bei der Firma Brantner für deren Unterstützung im Bereich Sponsoring!

:energie-buchhaltung

Ihr Tool zum Energiesparen

Finden Sie einfach heraus, wo und wie Sie Energie sparen können und was es Ihnen bringt. Mithilfe der Energiebuchhaltung können Sie den Energiebedarf Ihres Haushalts oder Betriebs aufzeichnen, die Ergebnisse mit der Ausgangsbasis vergleichen und Einsparungsschritte setzen.

Die Stadt Krems kann seit dem Einsatz der Energiebuchhaltung in öffentlichen Gebäuden auf eine Energiekosten-Ersparnis in Höhe von mehr als 150.000,- Euro blicken. Ziel ist es, die Energiekennzahlen aller öffentlichen Gebäude einfließen zu lassen - Motivation für Privathaushalte und Betriebe, diesem Beispiel zu folgen. Durch die Zusammenführung aller Energiedaten (Kommune, Private, Betriebe) können Einsparungseffekte besser koordiniert und Lenkungseffekte besser gestaltet werden.

Tipps zum Energiesparen

Wertvolle Tricks und Tipps erfahren Sie auf der Homepage der Energie- und Umweltagentur NÖ - dieser Link führt Sie zum Energiesparprogramm!

:aktuelles

"Big Belly" - so wirkt Krems mit Solarenergie den hohen Transportkosten für Müll entgegen

Auch wenn es nicht nach Abfalleimer klingt - bei Big Bellys handelt es sich um Solarmülltonnen mit "Eigenleben". Die Behälter verfügen über eine mit Solar betriebene Presse, die das Volumen von bis zu sieben Müll-Sammelsäcken auf einen einzigen Sammelsack verkleinern kann. Der Vorteil dieser Methode liegt auf der Hand: Optimierungsmöglichkeit der Transportlogistik, denn weniger Füllmasse bedeutet mehr Platz in den Abholcontainern der Müllfahrzeuge. An folgenden Orten sind solche Big Bellys bereits im Einsatz: 

Welterbeplatz / Schiffstation Stein I, Welterbeplatz / Schiffstation Stein II, Welterbeplatz / Schiffstation Stein III, Welterbeplatz / Schiffstation Stein IV, Franz Zeller-Platz / Kunstmeile, Obere Landstraße / Steinertor, Sparkassengasse / Obere Landstraße, Bahnhofsplatz, Täglicher Markt, Südtirolerplatz

 

:highlight 2015

Abschluss-Video Klimaschulen-Projekt 2014-2015

Text und Bilder von der Feier

Der Film unterliegt dem Copyright der Ernst Surböck EUSS Video Filmproduktion.

:nachgelesen

Faktencheck Klimawende

Faktencheck Klimawende: Absolut lesenswert - ein Aufräumen mit Mythen!

 

:nachhaltig betrachtet 1

Wo stehen wir und wie geht es weiter mit Energieautarkie? VertreterInnen der Stadt besuchten Info-Veranstaltung über die Klima- und Energiemodellregion Krems.

Positiv: Allein in Österreich gibt es bereits 104 Klima-Modelregionen. 

Georg Priesner (Klimabündnis Österreich), Peter Molnar, Christian Braun, Johannes Reithner (KEM - Klima- und Energiemodellregionen) und Otmar Schlager (Energieagentur der Regionen) informierten gemeinsam mit Umweltgemeinderat Albert Kisling und Vizebürgermeister Gottfried Haselmayer über neueste Energietrends, politische Aufgaben, Maßnahmen und Projekte.

Inhalte Phase 2

Stadtrat Kisling erläuterte die laufenden und geplanten Vorhaben für und in Krems: Verstärkte Öffentlichkeitsarbeit, Energiemonitoring in kommunalen Gebäuden und Anlagen, Tausch von Elektrogeräten, Gebäudesanierung, Elektromobilität („E-Car-Sharing“), Biomasse, Abwärmenutzung und Fortsetzung des Klimaschulprojekts. Die politischen Aufgaben der KEM Krems sieht er zunächst bei der Bewusstseinsbildung innerhalb des Magistrats und der einzelnen Bereiche sowie bei den politischen Mandataren. „Wichtig ist uns ebenfalls die Fortsetzung des erfolgreichen Klimaschulprojekts. Solcherart schaffen wir eine Vorbildwirkung für die Bevölkerung und damit Anreize, im eigenen Umfeld respektvoll mit der Ressource Energie umzugehen“, so Kisling. Weitere Infos: http://krems-energieautark.at/krems/

Foto v.l.n.r. - DI Georg Priesner, Christine Pölleritzer, Vzbgm. Gottfried Haselmayer, StR. Albert Kisling und Christian Braun, Johann Kandler, Otmar Schlager und GF Mag. Peter Molnar

:nachhaltig betrachtet 2

Bienenzüchterin Dietlinde Kisling bei der Arbeit

Hier geht es zum Video von "Bienenkönigin" Dietlinde Kisling. Ihr Einsatz zur Erhaltung der Bienen und somit unserer Natur ist mustergültig.